es ist schon ein paar tage her, genauer gesagt zwei wochen, da ist etwas wunderbares passiert. als ich am montag abend in hamburg in mein hotelzimmer kam, stand endlich auch auf meinem tisch eine der berühmten etageren mit obst und schokolade. schon viel hatte ich davon gehört, immer wieder geisterten berichte über die wunderbaren etageren durch das projektteam. vollkommen ungeklärt sind die bedingungen, unter denen man sie erhält. eines scheint klar: am punktestatus der zum hotel gehörenden punktesamelkarte liegt es wohl nicht, denn gold-member war ich vorher auch schon.
na sei’s drum: der soziale aufstieg ist nun bei mir angekommen, the sky is the limit, sag’ ich mal. schade nur, dass das projekt dort nun schon für mich vorbei ist, so konnte ich mich nur zwei wochen in meinem luxus suhlen. mittlerweile bin ich wieder in der harten realität angekommen – ohne geschälte obststückchen im wohnzimmer. das leben ist hart, aber das kurze gefühl, ein mal in der upper class angekommen zu sein, werde ich nicht mehr vergessen.
1994 erschien der großartige film forrest gump. ich habe den film schon sehr oft (aber leider sehr lange nicht mehr) gesehen und eine szene istg mir immer im gedächtnis geblieben, und zwar wegen der musik, die dort spielt. nachdem forrest aus dem militärdienst entlassen wurde und auf dem shrimpkutter arbeitet, gibt es eine kurze sequenz, in der er an jenny denkt. man sieht sie, wie sie in einer durchzechten drogennacht auf einen balkon tritt, auf die brüstung steigt und kurz darüber nachdenkt, sich herunterzustürzen. sie lässt ihren linken fuß etwas über den rand gleiten, rutscht fast ab, hält sich aber oben am balkon fest, sodass sie nicht abstürzt. anschließend klettert sie wieder herunter und sinkt zu boden.
mir ist das großartige gitarrensolo seit dem immer im kopf geblieben, ich habe aber nie herausbekommen, von wem der titel eigentlich ist. bis heute. denn auf dem weg nach hamburg mit meinem kollegen bernd ist das wunder passiert: er hört gern klassischen gitarrenrock beim autofahren und plötzlich, auf hlber strecke von berlin nach hamburg habe ich es gehört: dieses unverwechselbare riff, wenn jenny auf den balkon tritt. wir haben uns gerade über irgend etwas unterhalten, aber ich musste schnell nachfragen, von wem der song ist. den rest der fahrt habe ich den namen des titels immer wieder im kopf wiederholt, um meinen schatz nicht wieder zu verlieren. und im büro habe ich ihn sofort bei itunes gekauft – mir ist nicht mal in den sinn gekommen, nach der cd oder der sd karte zu fragen…
mich wundert eigentlich wirklich, dass ich den song in den letzten 17 jahren nie gehört zu haben scheine, schließlich ist lynyrd skynyrd keine unbekannt nerd band und für free bird gibt’s sogar einen wikipedia eintrag… natürlich möchte ich diesen denkwürdigen augenblick auch gleich mit euch teilen. zuerst der ausschnitt aus forrest gump – leider auf spanisch, aber auf die musik kommt’s an (die szene kommt im film übrigens bei 1h 29 minuten).
letzten samstag war ich mit meinen italienischen und einigen indischen freunden bei einer veranstaltung, die sich ‘oktoberfest’ nannte. dabei ist sind zwei bilder entstanden, die sich wunderbar ergänzen, darum hab ich mal ein wenig herumgespielt und dieses kleine gif gezaubert
ps: was mir gerade auffällt: das datum 10.10.10 war doch was besonderes… aber heute ist der 20.10.2010, ist das auch was besonderes?
pps: wieso sagt denn keiner was, wenn ich mal den falschen knopf drücke und einen artikel (den von gestern) nicht veröffentliche, sondern nur speichere? eieiei