oh gott. soooo lange nichts mehr geschrieben. keine angst, ich lebe noch, bin nicht in den weiten des wilden deutschen ostens verschollen und auch nicht einfach mir nichts, dir nichts an den stränden kroatiens geblieben (obwohl ich dazu große lust gehabt hätte). auch bin ich nicht einfach unbekannt verzogen, sondern habe ganz normal wie so viele menschen innerhalb eines monats gleich zwei mal meinen wohnsitz gewechselt. sogar das oktoberfest habe ich erfolgreich (mit blessuren) überlebt. aber zu all dem später mehr, ich weiß, dass ich sehr viel nachzuholen habe.
heute geht’s erstmal um mein absolutes highlight der vergangenen monate: ende september bin ich mit lars fallschirmspringen gewesen und schulde euch noch einen bericht und ein paar fotos.
begonnen hat alles am strand von ganpatipule silvester 2010/2011 als lars und ich beschlossen, wir müssten eigentlich mal zusammen fallschirmspringen gehen. damit das kein leeres versprechen wird, habe ich ihm (und mir) den sprung kurzerhand zum geburtstag geschenkt. eine ganze weile haben wir uns noch drum gedrückt, aber ende september war es doch soweit: inge ist mit uns zum flugplatz tannheim bei memmingen gefahren, zum absprungplatz. zunächst ein bisschen einweisung und trockenübung auf einer grünen matte. lars wurde mit jeder minute, die der sprung näher rückte, immer ruhiger, ich versuchte, einfach weiter ein blödes gesicht zu machen, in der hoffnung, es würde im notfall irgendwas helfen.
leider konnten wir nicht zusammen springen, aber so war wenigstens sichergestellt, dass inge auf keinen fall alleine nach hause fahren musste. sicher ist sicher. mich traf es zuerst. ich habe es überlebt – und um es vorweg zu nehmen: lars zum glück auch
um es mal kurz zu machen: GEIL! erst ist es natürlich schräg, und natürlich hatte ich auch muffensausen, als es dann losging. aber die klitzekleine maschine war so klein und eng, dass ich auf 4500 metern richtig froh war, als ich endlich aussteigen durfte. dann ging’s in knapp einer minute etwa 2500 meter abwärts, bevor sich der fallschirm geöffnet hat. das hat dann ordentlich gezwiebelt, denn der saß etwas enger. na und nach etwa 5 minuten war der ganze spaß leider auch schon wieder vorbei. fazit: achterbahn ist für luschen!
ich kann gar nicht genau sagen, was mir im moment des freien falls so durch den kopf gegangen ist, aber es muss in etwa sowas gewesen sein:
Ahhh! Woooh! What’s happening? Who am I? Why am I here? What’s my purpose in life? What do I mean by who am I? Okay okay, calm down calm down get a grip now. Ooh, this is an interesting sensation. What is it? Its a sort of tingling in my… well I suppose I better start finding names for things. Lets call it a… tail! Yeah! Tail! And hey, what’s this roaring sound, whooshing past what I’m suddenly gonna call my head? Wind! Is that a good name? It’ll do. Yeah, this is really exciting. I’m dizzy with anticipation! Or is it the wind? There’s an awful lot of that now isn’t it? And what’s this thing coming toward me very fast? So big and flat and round, it needs a big wide sounding name like ‘Ow’, ‘Ownge’, ‘Round’, ‘Ground’! That’s it! Ground! Ha! I wonder if it’ll be friends with me? Hello Ground!
musik: van halen | jump
Hut ab! Allein des Overalls wegen müsste man dit mal machen. Irgendwie muss ick ‘nen Vietnam-Film denken ;-o