heute gab es mal wieder burger. bei aasing. mittlerweile ist die kleine butze am straßenrand zu einer festen institution unseres wöchentlichen speiseplans geworden. mindestens ein mal pro woche zieht es uns dorthin, auf einen leckeren chicken cheese burger. und bislang konnte ich jeden noch so skeptischen gast von den qualitäten des kleinsten burgerstands der welt überzeugen.

meist ist aasing nicht besonders freundlich, vor ein paar tagen hat er nichtmal mit uns geredet, sondern sich einfach weggedreht, als wir etwas bestellen wollten. nach einigen minuten und vergeblichen “hey boss” rufen, wurden wir von einem anderen gast aufgeklärt: die burger waren ausverkauft und es würde mindestens eine stunde dauern, bis nachschub kommt. und anscheinend kann aasing nicht genug englisch, um uns das selbst zu sagen. naja, soll er sich mal auch lieber auf seine kernkompetenz konzentrieren.

aber heute der schock: vielleicht ist der mann, den ich immer für aasing, den napalesischen burgerking gehalten habe, gar nicht aasing, sondern einfach nur ein zufälliger nepali? denn heut stand plötzlich ein anderer mann in dem wagen, ist er aasing? wer ist denn nun aasing? eigentlich auch egal, hauptsache der burger brät und der rubel die rupie rollt.

in munching memories to aasing. vielleicht hat er ja auch nur urlaub.

13-10-2010