heute ist hier im büro der strom ausgefallen. das ist eigentlich nichts besonderes, hier fällt sehr häufig der strom aus, meistens donnerstags. wieso immer donnerstags, ist mir nicht klar, es wurde mir schon mehrfach versucht zu erklären, ich habe es trotzdem nicht verstanden. es ergibt eben keinen richtigen sinn für mich. man muss das einfach akzeptieren. der strom ist ja auch nicht lange weg, nur 5 minuten.
gleich nachdem der strom wieder da war, habe ich in gewohnter weise bei spiegel online vorbeigesurft und bin auf einen schönen kleinen artikel zum zeitverständnis in indien gestoßen. herrrlich. genau so ist es. aus 7 stunden werden selbstverständlicherweise über 20 und ”yesyes sir, no problem, monday, 11 o’clock” klingt zwar wie englisch, ist aber eigentlich hindi und heißt übersetzt “no way, never. now stop bothering me!”. darauf muss man in indien einfach gefasst sein und wer das nicht ist, sollte lieber daheim bleiben. (umso mehr erstaunt mich eigentlich, dass sich der autor des artikels, hasnain kazim, darüber gewundert hat. vermutlich ist er als in deutschland geborener sohn indisch-pakistanischer eltern viel zu sehr integriert. was wohl der herr sarrazin dazu sagt?)
inzwischen haben wir eine kurze 2stündige mittagspause gemacht, um uns die zeit zu vertreiben. nun ist der strom wieder da. nach 4 stunden. ich trinke nun meinen chai und mache nur kurz 5 minuten pause.
musik: deep purple | child in time