heute war es soweit und ich konnte mein visum für indien in den händen halten. streng genommen war es am samstag schon da, aber als der postmann um 11 klingelte, lagen wir noch im bett und ich konnte mich einfach nicht aufraffen, die tür zu öffnen. das gesamte visums-ding finde ich höchst erstaunlich: erstens ging das verdammt schnell – eine woche ist eigentlich nichts, wenn ich daran denke, wie nervig das damals für das praktikum in den usa war… naja.
der visumsprozess ist im übrigen auch sehr interessant: nach bundesländern aufgeteilt, ist immer jemand anderes zuständig. in meinem fall das konsulat in frankfurt/main. das konsulat macht’s aber nicht mehr selbst, sondern hat die visumsvergabe outgesourced. zentrale anlaufstelle ist http://www.igcsvisa.de/. von dort aus gehts weiter nach http://www.igcsvisa.de/IGCSVISAFH/ (frankfurt), http://www.igcsvisa.de/IGCSHAMBURG (hamburg) und http://www.Indo-German-Services.com (köln).
wohnt man aber in münchen, ist eine ganz andere outsourcing-gesellschaft zuständig: cox and kings, erreichbar unter http://www.in.de.coxandkings.com/munich, für berlin ist dieselbe gesellschaft zuständig (http://www.in.de.coxandkings.com/berlin1/). gern würde ich verstehen, wieso für indien deutschland so merkwürdig zweigeteilt ist.
bei der kontrolle meines reisepasses habe ich mich übrigens sehr gewundert: wozu ist eigentlich der rote punkt da vorne drauf? soll das ein tilaka und mein pass und meine gesamte reise dadurch gesegnet sein? das würde ich ja irgendwie lustig finden. oder ist das ein verwaltungszeichen, das eine wichtige rolle im visumsprozess hat (visum eingeklebt und unterschieben, fertig zum versand)? ich weiß es nicht, aber sehe mich als gesegnet an. die reise kann losgehen
musik: charlie parker | visa
