am sonntag war es endlich mal wieder so weit: halbmarathon! diesmal in münchen und auch nicht ganz so zahlreich, wie noch im vergangenen jahr in minden. aber nicht nur die location war anders, sondern auch ganz klar die vorbereitung und eigentlich alles. im gegensatz zu 2009 habe ich diesmal nict den fehler gemacht, und noch knapp vor dem lauf “übertrainiert” und mich damit fast selbst außer gefecht gesetzt. zwar war ich nicht so fleißig wie man es vielelicht hätte sein sollen, aber die “generalprobe” am vergangenen wochenende war erfolgreich und ich bin so wenigstens ein mal vor der gesamtstrecke knapp die hälfte des weges gelaufen.
dieses jahr ging der track jedenfalls durch den olympiapark in münchen. dort gibt’s eine nette, amtlich vermessene 5km strecke, die man als halber marathonist 4 mal umrunden muss, bevor es auf einen 1,1km langen endspurt geht. ob das viermalige durchlaufen desselben weges vor- oder nachteil ist, daran scheiden sich die geister. ich fand’s gar nicht so schlimm. es hat nämlich den vorteil, dass man zu beginn der letzten runde weiß, dass es gar nicht mehr so sehr weit ist. der nachteil freilich ist ähnlich: man kennt die strecke und weiß genau, wie weit es wirklich noch sein wird…
nun, sei’s drum. mein lieber kollege daniel hat sich jedenfalls am samstag abend bereits bei uns in münchen eingefunden, um gemeinsam mit mir (inge wollte einfach nicht mitlaufen, dabei hätt’ sie’s sicher geschafft) den halbmarathon zu laufen. am vorabend ging’s erst noch in die stadt zum nudeln essen. gut, das riva ist ne pizzeria (me fail), aber vier vierschiedene nudelgerichte zur auswahl mussten reichen. dazu ein bierchen, ein zweites im schall und rauch und chließlich ein drittes dahoam. ein gelungener abend.
der lauf am nächsten morgen begann etwas zögerlich: statt um 10 zu starten, standen die läufer erst noch geschlagene 20 minuten herum und warteten darauf, dass die zeitmessungs-anlage korrekt funktioniert. irgend ein kabel ist wohl anscheinend kaputt gegangen… nuja, irgendwann ging’s los, aber das aufwärmen hätt ich mir dann fast sparen können. der rundkurs führte und also 4 mal durch den sehr schönen und bei strahlendendem sonnenschein noch schöneren olympiapark. vorbei am stadion, an der bmw welt, dem sea life, den olympiasee. die ersten drei runden waren verkraftbar, die dritte tat einfach nur noch weh – in dieser runde bin ich leider sehr viel gegangen. dass ich bereits in der zweiten runde, bei kilometer 6,5 den spree wieder überholt habe, hat mich (und ihn vermutlich noch mehr) gewundert. vorbei der traum von 1:55h.
ich hingegen habe überraschend mein ziel fast auf die sekunde erreicht und bin nach 2 stunden 15, 7 sekunden ins ziel gestolpert. kurz zuvor konnte ich vor lauter übermut sogar noch einen schritt zulegen. kein vergleich mit dem vergangenen jahr, wo der andré noch versucht hat, mich schneller ins ziel zu ziehen. wie es nun weitergeht, wissen weder daniel noch ich. im moment jedenfalls eher sitzend, das geht besser als laufen
musik: amy mcdonald | run
Gratz!
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Eine Zeit mit der ich vermutlich auch zufrieden wäre
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danke! ich bin auch sehr zufrieden. und die schmerzen haben auch schon nachgelassen