seit mittwoch bin ich in paderborn, der universitätsstadt an der pader, deutschlands kürzestem fluss. als heimatstadt von heinz nixdorf und dem früheren firmensitz von nixdorf computer und heute wincor nixdorf, findet hier jedes jahr das vorbereitungstreffen der heinz nixdorf stipendiaten statt. von mittwoch bis samstag wurden alle 36 glücklichen in ein hoten einquartiert und werden den ganzen tag bespaßt. das ist eigentlich ganz sinnvoll, aber auch irre anstrengend. kaffeepausen gibts kaum, stattdessen sind wir ständig mit gruppenarbeiten zu interkulturellem training beschäftigt.
das schöne ist, dass sich alle stipendiaten kennenlernen – über alle länder hinweg. nach china und japan fahren die meisten, indien ist mit 5 leuten die drittgrößte gruppe. nach taiwan und vietnam fahren je zwei, der kollege für südkorea ist dieses jahr ganz alleine. der gestrige tag bestand fast vollständig daraus, das unternehmen wincor nixdorf und das heinz nixdorf museumsforum kennenzulernen. neben dem gegenseitigen kennenlernen der leidensgenossen ist ein wichtiger teil, sich mit dem jahrgang von vor zwei jahren zu unterhalten (der jahrgang direkt vor uns ist ja gerade noch unterwegs, darumüberlappt sich das immer). und mal wieder hat sich der alte spruch “man sieht sich immer zwei mal im leben” bewahrheitet: unter den rückkehrern aus südkorea befindet sich auch ein ehemaliger kommilitone von mir, der ji-un, der leider bereits nach dem ersten semester damals ibm verlassen hat. nach seinem freiwilligen ausscheiden sind einige gerüchte umgegangen, was er denn nun mache. also ein ist sicher: sport hat er nicht studiert. stattdessen bwl in köln. und nach dem studium eben nach südkorea und so sieht man sich wieder.
die welt ist wirklich klein. und verrückt.
musik: huey lewis & the news | small world
Das ist ja mal definitiv extrem lustig…
Und jetzt hab ich einen Ohrwurm. Von Shrek und diesem blöden Kaspereletheaterbegrüßungsdingensda an der Burg, was ein Foto von den beiden macht. Wenn Du weißt was ich meine. Erhemm.
au weia. für deinen ohrwurm entschuldige ich mich, obwohl ich zugegebenermaßen gar nicht an dieses kleinod gedacht habe
aber über diese ungeahnte begegnung hab ich mich auch sehr gefreut.