schneechaos. das ist für mich das wort zum winter. und wie viel wurde über das fiese wetter schon geschrieben, geschimpft, gerätselt. ich versuche es zwar, kann mich dem aber leider nicht ganz entziehen.
in der vergangenen woche bin ich mit einer kollegin nach hamburg gefahren. und just an diesem abend hat es erneut geschneit, von drei spuren der autobahn waren nur zwei befahrbar. dennoch ging es gut voran – bis zur a7. plötzlich fand ich mich hinter einer räumdienst-kollonne wieder und tuckelte mit knapp 40 über die autobahn. in anbetracht der fortgeschrittenen uhrzeit und der noch vor uns liegenden strecke, habe ich mich frech an den beiden räumern vorbeigedrängelt. dahinter war … nichts! niemand. nur die autobahn und wir.
und das eis. verdammt, war das glatt. aber da zum glück außer uns niemand sonst das wagnis eingegangen ist und sich an den schneeschiebern vorbeigetraut hat, waren wir sehr lange sehr allein. so kam es zum glück auch nicht zu unangenehmen berührungen mit anderen fahrzeugen. aber ich konnte mir endlich
einen traum erfüllen: einfach mal eine vollbremsung auf der autobahn machen. don’t try tis at home.
musik: vanilla ice | ice ice baby
