nach den zum teil komischen, zum teil aber auch eher bestürzenden kassetten, die meine mamma zu weihnachten aus ihrem archiv geholt hat, ist nun heute unverhofft dieses tolle bild aus meinen kindertagen aufgetaucht. zu sehen ein ganz junger und schon sehr frecher martin, ein pionioniergrüßender najko und eine ganze menge anderer kleiner menschen, zu deren gesichtern mir heute leider keine namen mehr einfallen. wer jemand anderes erkennt, kann das ja bei facebook entsprechend markieren.

und? wer findet martin?


musik: mando diao | down in the past

am ersten weihnachtsfeiertag war ich mal wieder auf tuchfühlung mit den a promis dieser welt. irgendwie habe ich den eindruck, dass mich gerade in der weihnachtszeit die promis verfolgen. vielleicht machen sie heimlich kleine verschwommene bildchen von mir mit ihren handykameras und schicken sie an die 1414. nagut, dürfen sie ja gern machen. nur eine sache ist mir wirklich aufgefallen, vielleicht ist euch das auch schon mal so gegangen: ich überlege immer, o ich hingehen und mich zu erkennen geben sollte. und grüßen. ja. das überlege ich immer. und dann warte ich kurz, denn wieso sollte ich das eigentlich tun? ich warte, ob der feine herr oder die feine frau promi mich zuerst grüßt. machen die nämlich nie – ist euch das mal aufgefallen? da könnte ein herr jauch doch ruhig mal kommen, mir die hand schütteln und sagen “ach, hallo, schön dass ich sie hier treffe. vielen dank, dass sie mir immer beim fernsehmachen zukucken.” oder so. aber nix ist. tolles volk.

aber zurück zum ersten weihnachtsfeiertag: nach all dem hype um die villa schöningen im vergangenen jahr, wollte ich das irre haus nun auch endlich mal sehen. ich habe mich damals mehr oder weniger absichtlich von der einweihnungsfeier ferngehalten (naja, das ist eigentlich ein euphemismus. korrekt müsste es heißen: ich hatte keine lust auf den trubel). und so war es meinen lieben geschwistern und meinem vater vorbehalten, sich am 8. november um die ganze pracht, die hausherren und vor allem die illustre gästeschar zu kümmern. leider habe ich keine geschichte mit wolfgang joop zu erzählen wie katja und auch fehlt mir noch eine persönliche begegnung mit mikhail gorbatschow in meinem lebenslauf. noch. aber ich habe dafür am 25.12.09 mein ganz persönliches schöningen erlebnis bekommen. meine mama und ich wollten also die villa, um die sich so viel drehte, besuchen. bereits vor dem eingang viel mir ein großer mann mit brille und gegelten haaren auf. kai diekmann, mister bildzeitung mister taz persönlich. klar wurde mir das aber erst, als er reingelassen wurden, wir jedoch scheiterten, da offiziell noch nicht geöffnet war. nach einer stunde war dann auf, kai war weg. einige zeit später tauchte aber herr jauch auf. und wisst ihr was? er hat mich nicht erkannt und vor allem nicht gegrüßt. frechheit!

wie kommt es aber zu der ominösen promischwemme zu weihnachten? im vergangenen jahr begegneten mir auch gleich zwei an einem tag: jürgen vogel und adel tawil (wortwitz der woche: ich dachte, der adel wurde 1918 abgeschafft! lol!). beide beim einkaufen bei peek und cloppenburg am ku’damm. schon doll.

aber jetzt kommt der kracher: kurz vor weihnachten ist in der wohnung neben inge doch glatt j-lo eingezogen! die finanzkrise muss echt krass sein, dass sich sogar die latinohupfdohle nun nach münchen ins exil verkriecht. man hat ja auch schon lange nix mehr von der gehört, nun ist klar, wieso. gesehen hab ich sie aber leider noch nicht. mal sehen, ob sie mich grüßt, wenn sie mir im flur begegnet…


musik: lady gaga | paparazzi

ich wünsche euch ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues jahr und hoffe, dass ihr alle ein schönes weihnachtsfest hinter euch habt. ich für meinen teil habe sehr viel gegessen und noch ein wenig mehr getrunken. und auch wenn weihnachten dieses jahr in etwas veränderter und sehr interessanter besetzung stattgefunden hat, war es dennoch sehr schön. und wie jedes jahr bin ich sehr gespannt, was das kommende jahr bringen mag und wage einen blick nach vorn – und zurück.

2009 ist also sehr schön zuende gegangen. und auch der rest des jahres war recht gut. begonnen hat 2009 mit meinem umzug von gütersloh nach bielefeld (nochmal danke an all meine tapferen helfer!). seit märz wohne ich nun direkt am bahnhof, inmitten von klein-dürümsdorf, umgeben von unzähligen dönerbuden. ich bin auch im nachhinein noch froh über diese entscheidung, auch wenn ich seit dem nie lange dort war. aber die wohnung ist schön und die lage perfekt. auch kulinarisch. und weil bielefeld so prima ist, ist der liebe najko gleich hinterhergezogen und wohnt nun auch in der hauptstadt ostwestfalens.

tolle reisen gab’s in diesem jahr einige: erst nach istanbul, dann in die schweiz und nach island und schließlich nach rom. zu fuß war ich auch unterwegs, wenngleich auch nicht in berlin, aber wenigstens quer durch minden. gefallen haben mir alle diese unternehmungen, aber insbesondere letztgenannte schreit geradezu nach einer wiederholung. spree, was meinst du? :-)

die angekündigte projektmanagement schulung habe ich erfolgreich fertiggebracht, seit dem sommer darf ich mich also offiziell projektmanagement-fachmann (gpm, level d) nennen. naja, vielleicht nützt’s ja etwas. im sommer ist auch endlich unser langjähriges projekt bei hse24 erfolgreich zuende gegangen. vielleicht war nicht alles perfekt, aber wir können ja noch besser werden. :-)

ebenfalls im sommer war der hoch- und tiefpunkt des jahres zugleich. zum einen hat sich ein gemeinsamer weg getrennt, ein neuer hat dafür begonnen. ersteres war ein recht schmerzhafter, wenn auch notwendiger prozess. über einen neuen menschen in meinem leben freue ich mich dafür umso mehr und ich bin froh, hoffentlich die nächsten jahre mit inge verbringen zu dürfen.

darauf, was das kommende jahr bringen mag, bin ich besonders gespannt. der forecast ist spektakulär: zwar steht ein neues projekt erstmal nicht an, also mal sehen, womit ich die kommenden monate verbringen werde. in der zweiten jahreshälfte wird es dann aber spannender: die heinz nixdorf stiftung aus paderborn ermöglicht es mir, ein halbes jahr in indien zu verbringen. das werden sicherlich nicht nur die aufregendsten 6 monate meines lebens, sondern auch eine extreme herausforderung für mich und inge (und meinen chef ;-) ).

nun, wie es mir in diesem jahr ergeht, erfahrt ihr natürlich hier, also bleibt am ball :-)


musik: abba | happy new year