es ist zwar schon mehr als eine woche her, aber klingt noch immer in mir und darum muss ich es loswerden: am 17. oktober war es endlich soweit und inge und ich beim mando diao konzert in der olympiahalle in münchen. die erste der beiden vorbands haben wir zum glück verpasst, ich weiß nicht mal, wie die hießen. komisches getröte und geschrummel war die begleitmusik beim anstehen an der garderobe. kurze zeit später kam dann band #2, the rumble strips aus uk. die haben zwar die halle nicht wirklich gerockt, aber das ist als vorband auch immer nicht so einfach. die jungs aus england mit dem sympatischen akzent haben aber schon mal gut vorgelegt und ordentliche handgemachte musik präsentiert. merken sollte man sich diese band aber, damit man nicht überrascht ist, wenn man sie demnächst im radio hört.
bei mando diao wurde es aber gleich noch etwas lauter. es hat zwar etwas gedauert, bis das publikum ins fahrt kam, aber dann umso mehr. die schweden haben schon ein sehr feines konzert hingelegt. sehr gefallen hat mir die bühne, die sehr minimalistisch aus wenigen leinwandelementen bestand, die jedoch erstaunlice bilder projizieren konnten. für abwechslung sorgte ein intermezzo auf einer kleinen zweiten bühne in der mitte der halle, auf der nach einer kurzen pause plötzlich die beiden sänger und gitarristen erschienen. es kamen einige ruhigere stücke, bevor die beiden sich wieder zu ihren bandkollegen auf die hauptbühne gesellten.
sehr gefallen hat mir, dass die musik sehr abwechslungsreich war und auch viele stücke aus älteren alben gespielt wurden. dabei kam ich mir nichtmal doof vor, nur weil ich die texte nicht kenne. was nicht ist, kann ja noch werden und beim nächsten konzert wird eh alles besser. dann gibts auch keinen überteuerten caipi ausm plastebecher, sondern gescheites bier. prost.
musik: mando diao | dance with somebody