Jan 25th, 2009 von elmo | keine kommentare »
nina und ich waren heute in bad driburg. das ist ein kleinerer ort in der nähe von paderborn, den ich aus den taebüchern und der autobiografie von victor klemperer kenne. er war vor etwa 90 jahren, als soldat im ersten weltkrieg, dort einige zeit zur kur. in den folgenden jahren war er noch öfter mit seiner frau dort und hat stets von dem ort und der ruhe dort geschwärmt. in den vergangenen 3 jahren bin ich auf dem weg nach münchen immer an bad driburg vorbeigefahren und habe mir stets vorgenommen, diesen ort einmal zu besuchen.
heute also war es soweit. vielleicht hätte ich die biografie noch einmal lesen sollen. jedenfalls war es nicht so beeindruckend wie beschrieben. ein netter kleiner kurort mit einem großen kurpark und einem wildgehege. sicherlich sieht es im sommer auch noch viel schöner aus, wenn alles grün ist und nicht so schrecklich grau wie derzeit.
nach einer längeren wanderung durch eben jenen park landeten wir am ende im café heyse und mit uns gefühlte 2 millionen lebensjahre, versammelt an nur 20 tischen. kuchen: lecker, publikum: scheintot; dazwischen wir. ich denke, wir haben das durchschnittsalter auf einen zweistelligen wert gesenkt. aber vom freudig zur musik klatschenden publikum, das blöde gaffend den springbrunnen bestaunte, abgesehen, war unser highlight der chef vons janze: plötzlich wurde nämlich das licht gedimmt und eine vorstellung “wie wir hier kuchen machen” gegeben. als video auf der leinwand. und chef erzählte munter.
wir haben uns kaum getraut aufzustehen und zu gehen, obwohl wir fertig waren. und das sicher zu recht. denn als es in einer anderen ecke etwas unruhiger wurde, weil sich die gäste miteinander unterhielten, wurden die störenfriede mit dem satz “sie können auch gerne zuhören!” zurechtgewiesen. insgesamt eine ziemlich schräge verantstaltung. ich hoffe, wir werden nicht auch so – oder schunkeln wenigstens zu den fanta vier…
musik:
die fantastischen vier | spießer
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Jan 20th, 2009 von elmo | keine kommentare »
auf diesem weg ein ganz einfaches danke für all die glückwünsche der letzten tage.
ich bin zwar ein jahr älter geworden, aber mir geht’s immernoch gut. die alterserscheinungen halten sich (noch) in grenzen. meine vergesslichkeit kann eh nicht schlimmer werden.
auf jeden fall: danke, dass ihr an mich gedacht habt. gefeiert habe ich nicht – der tag war schön ruhig und gekrönt von einem leckeren essen mit anschließendem kinobesuch. die fete wird nachgeholt und zusammengelegt mit der einweihungsfeier meiner neuen bude.
musik:
johnny cash | thanks a lot
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Jan 18th, 2009 von elmo | keine kommentare »
seit vorgestern ist er in aller munde: chesley sullenberger. es gibt sogar schon einen wikipedia eintrag über ihn. völlig zu recht, wie ich finde – schließlich hat er es mit seinem können und einer gehörigen portion glück geschafft, einen airbus a320 sicher auf dem hudson river mitten in new york zu landen. niemandem ist etwas passiert und jetzt kennt jeder die geschichte des helden vom hudson. auch die gesamte story ist in allen einzelheiten bekannt – von den minuten vor dem tart (18 minuten verspätung!), bis hin zu den metergenauen angaben zur landung. aber wissen wir wirklich alles?
es war ein schwarm gänse, der den blechvogel zum absturz brachte. zwar sind vogelkollisionen nicht selten, aber dass gleich beide triebwerke derart getroffen werden, wohl schon. es muss also schon ein ziemlich großer schwarm gewesen sein. dazu kommt der ort des unglück, der mich stutzig mach: mitten in new york? ein abstürzendes flugzeug?
beides zusammen genommen bleibt nur ein einziger, trauriger verdacht: es handelt sich nicht wie angenommen um einen zufälligen unfall, sondern um einen gezielten anschlag durch terrorgänse. ist doch eigentlich ganz klar: nach dem 11. september haben es die terroristen aufgrund der gesteigerten sicherheitskontrollen schwer, auf herkömmlichem weg eine maschine zu entführen. wieso also nicht einfach einige gänse trainieren und zu fliegenden selbstmordattentätern ausbilden? wieso sonst sollten sich dutzende halbwegs intelligente gänse sonst direkt auf einen riesigen lärmenden blechvogel stürzen? würden normale tiere nicht einfach abhauen und das weite suchen, statt in die turbinen zu springen?
also für mich ist der fall klar: die afghanischen terrorgänse (lat.: branta afghanensis) sind ein “abschiedsgeschenk” von osama bin laden an george bush, dessen abschiedsrede “zufällig” mit diesem feigen anschlag zusamenfällt. für alternative verschwörungstheorien bin ich natürlich offen
musik:
the knife | bird
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