neulich habe ich eine eigenartige werbung in meinem briefkasten gefunden. den neuen ikea schlafzimmerkatalog. das an sich ist erstmal nichts besonderes – eine kleine broschüre mit vielen netten fotos im typischen ikea-design: skandinavisch-gemütliche schlafzimmer sind dort abgebildet, farblich aufeinander abgestimmte produktpräsentationen, glückliche kinder, heile familien.
aber halt! heile familien? ich habe genau hingesehen und das gegenteil ist der fall! ikea schummelt uns ganz heimlich ein ganz ungewöhnliches weltbild per werbezettelchen in den haushalt. gleich auf der cover-seite fängt das an: ein junger blonder mann liegt im bett, neben ihm seine attraktive dunkelhäutige frau, dazwischen die beiden kinder des glücklihen paares. aber das bild hat einen makel: der junge ist auffallend blond, das will nicht ganz zur vermeintlichen mutter passen. also nagut, patchwork-familie. das ist nicht ungewöhnlich und total ok, wie ich selbst weiß.
der skandal wird aber auf seite 11 deutlich: hier liegt derselbe mann wieder im bett – mit einer anderen frau! was ist denn da faul im staate ikea? was ist also wirklich auf den bildern abgebildet? der mann mit seiner geliebten? in die affaire getrieben von seiner gefühlskalten, karrierebesessenen frau, die ihm im gemeinsamen ehebett die kalte schulter zeigt und lieber noch einen ach-so-wichtigen geschäftsbericht liest, als ich um ihn zu kümmern.
also flüchtet sven* (so heißt der typ bestimmt) in die arme von maria*, höchstwahrscheinlich das kindermädchen des sohnes. denn auffällig ist die vertrautheit von sven’s sohn zu maria. das alles aufgedeckt vom ikea-leserreporter und schnell auf den ikea-katalog gezaubert.
aber wie geht es anna* damit? meine vermutung ist, dass sie sich wahrscheinlich nur so in die arbeit hängt, um sich bei ihrem chef einzuschleimen. wahrscheinlich hat sie mit dem auch was am laufen, wäre also gar nicht so traurig über das treiben ihres mannes. aber das werden wir wohl erst im nächsten ikea katalog erfahren. sicherlich ist der dann zum thema “büro” …
*namen von mir geändert / ausgedacht
musik: nelly furtado | promiscuous
will mal so sagen, seit obama ist blackbeauty ja geradezu in, zumindest pc. allerdings gibts promiskuität doch eher im lande von osama. das sollte uns zu denken geben.
oha! du meinst, hinter der ikea sache könnte sich vielleicht sogar ein weltumspannendes terrorkomplott verbergen?
dann bin ich gespannt auf den nächsten hauptkatalog, bestimmt gibts dann bald auch waffenschränke von ikea. die könnten dann ja auch “dabbelju” heißen oder so…