also dass google gestern mit chrome einen neuen, eigenen browser als große tolle konkurrenz zu safari, firefox und internet explorer herausgegeben hat, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. da mch neue technologien ja prinzipiell interessieren, habe also auch ich mir das heiße eisen gestern runtergeladen. erst habe ich mir aber das comic zum browser angesehen. das fand ich bislang übrigens am besten an chrome: ein comic, um ein neues produkt mit einer selbsterklärtermaßen neuen tollen technologie zu erklären.
der große vorteil von chrome als neuer browser gegenüber seiner konkurrenz ist auch schon genau die tatsache, dass er so neu ist. kein altes coding, keine altlasten aus uralt-versionen, eine große fülle von dingen, die man von der fehlerbehafteten konkurrenz lernen kann. alles neu entwickelt und das von dem internetunternehmen schlechthin. wer könnte besser wissen, wie man mit dem internet umgeht, als google?
nunja. das für mich und mein momentanes projekt wirklich reizvollste an dem browser ist die komplett neu entwickelte javascript laufzeitumgebung. denn im gegensatz zu den verfügbaren interpretern ist die neue auf hochkomplexe skripte ausgelegt und soll damit wesentlich schneller fluppen. so jedenfalls google in dem comic.
ein weiterer vorteil: jeder tab läuft technisch gesehen als ein eigener prozess, genauso auch jedes plugin und eben das javascript. der vorteil: jeder tab funktioniert so wie ein völlig unabhängiger eigener browser. wenn der abschmiert, bleibt der rest funktionsfähig. da ich erstmal davon ausgehe, dass software funktioniert, bis
ich das gegenteil herausgefunden habe (das ist revolutionär – normale kunden gehen genau andersherum an die sache!), war ich schon ein bisschen traurig, dass das symbol für einen gecrashten browser so lustig aussehen soll und ich das ja wohl nie zu gesicht bekommen werde.
kaum installiert, ging’s gleich los: erst zu spiegel.de, dann zu youtube, weil das ja so toll funktio … aber halt, was war das? der ganze browser ist blockiert und nach einer längeren weile sehe ich es: das schwarze symbol mit dem weinenden puzzleteil.
wie man heute bereits lesen kann, ist auch die meinung der all zu euphorischen “fachpresse” mittlerweile einer gesunden skepsis gewichen.
mein fazit ist, dass chrome sicherlich ein nettes spielzeug ist. leider noch nicht ausgereift. und dummerweise ist google auch nicht gerade das unternehmen, dem ich quasi meine onlinebanking daten aufschwatzen möchte.
musik: vnv nation | crome

Find ich auch. Ein Google Browser ist wahrlich der schlechteste für Homebanking. Allerdings hat das Ding wirklich eine Tolle Javascript √Ñnderung. Und auf Vista hat er einen Super Aero- Effekt. Ich benutze ihn gerade. Eigentlich ist er soooo gut. Aber Standardbrowser bleibt bei mir immer noch Firefox. Den größten Witz finde ich aber die “Iknogito” Funktion, bei der man angeblich “Privat” surft. Ja, kann ja sein, dass hotmail und co. keine Daten kriegen. Aber wer glaubt schon, das Google in diesem Modus keine Daten speichert??? Ich auf jeden Fall nicht. Und leider unterstützt er (noch) keine Add- ins.
Mein Fazit:
Guter Browser mit guter Betriebssystemintegration. Doch ist er der wohl unanonymste Browser der Welt. Allerdings blöderweise bis jetzt nur ohne Add- Ins. Aber: immer dran denken: Der Browser ist noch in der BETA VERSION!!! Trotzdem: Gute Arbeit Google, und herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag.
Und ich hatte schon gedacht jetzt käme “Rollin’ on Chrome” von den Aphrodelics. Mist.
Tja, die EULA ham’s auf jeden Fall in sich – alle Rechte auf den Content, der mit Chrome erstellt wird abzugeben, das war ja schon bei Google Docs so haarsträubend. Aber schnell is der Gute, holla. Sobald das ganze Open Source ist gibt’s hoffentlich einen schönen Klon ohne Risiko. Hätte nie gedacht das Firefox so lahm ist im Vergleich…mein Weltbild hat einen Riss.
jaja, die porno-funktion von chrome ist fantastisch. doof nur, dass google ja wohl trotzdem alles trackt, wenn man damit bei youpr0n rumsurft [schon klar, oder bei amazon. weihnachtsgeschenke, blabla
]. und dann irgendwann steht herr gugel vor deiner tür und erpresst dich. oder ein popup kommt hoch und da steht dann “wir wissen, was du gestern abend nach 22 uhr gemacht hast. ferkel!” das wäre doch mal was.
klasse ist doch, dass sich mit chrome die deutschen freiwillig eine art bundestrojaner installieren, der fein [und wissentlich!!] alles protokolliert. vorbei der zank um vorratsdatenspeicherung, lauschangriff und überwachungsstaat. kaum kommt ein hippes amerikanisches unternehmen und verspricht technologische innovationen im austausch für persönliche daten, sagt niemand mehr nein.
vielleicht sollte schäuble über sein marketingkonzept nachdenken. wie wär’s mit nem bundesbrowser? vielleicht steckt er aber auch mit google unter einer decke?