Aug 28th, 2008 von elmo | 3 kommentare »
der spree1 hat einen sehr interessanten test im internet gefunden, den ich auch gleich mal machen musste. insbesondere, nachdem sich wohl schonmal ein typ auf der hochzeit meines vaters sehr für mich interessiert hat und ich auch schonmal die etwas unbequeme “sag’ mal, bist du schwul?” frage mit meinem dad diskutieren durfte, war ich sehr gespannt auf das ergebnis. spree1 jedenfalls macht ja eher den macho.
und hier ist jedenfalls mein ergebnis:

da bin ich ja froh, dass meine schwule seite genau richtig zu sein scheint. mädels, nehmt euch in acht… und jungs: nur kucken, nich anfassen!
musik:
katy perry | ur so gay
geschrieben in was auch immer | 3 kommentare »
Aug 27th, 2008 von elmo | keine kommentare »
ich sitze vor dem fernseher und bin erstaunt: ich sehe eine werbung mit netter dudelmusik (moon river, by the way), eine büroszene. der typ hinter dem schreibtisch erscheint genervt und abgespannt. die uhr zeigt zwölf uhr mittags, da stürzt der mann aus dem büro in die mittagspause. am tisch wartet eine hübsche dame auf den genervten mann. doch dann, als der typ seinen arm um die schnecke legen möchte, purzelt er verdutzt an seinen schreibtisch zurück.
am nächsten tag (vermutlich), 13 uhr, dieselbe szene. wieder scheitert der mann bevor er sich zu seiner gespielin gesellen kann und landet wieder in seinem büro. der werbespot ist von vodafone und die message ist “hole dir das beste von tag zurück”. der telefonriese möchte uns bürohengsten damit erklären, dass man sich durch seinen job und insbesondere durch emails, die man ständig schreiben muss, seine verdiente mittagspause und freizeit kaputtmachen lässt. die angebliche lösung für das problem: blackberry. damit man fein unterwegs – also während der mittagspause, am strand oder abends beim insbettgehen – noch emails lesen und schreiben kann.
mich wundert die werbebotschaft doch ganz extrem: wieso habe ich mehr von meiner mittagspause, wenn ich in der kantine emails schreibe, statt mich mit meiner attraktiven gesellschaft zu unterhalten? was ist so toll daran, nicht nur telefonisch, sondern auch per email immer und überall erreichbar zu sein? meinem besten freund habe ich zu weihnachten ein interessantes buch geschenkt, über das ich zufällig gestolpert bin: das glück der unerreichbarkeit von miriam meckel. darin beschreibt die autorin, wie sie durch ihre ständige erreichbarkeit geplagt schließlich entdeckt hat, wie toll es sein kann, unnerreichbar zu sein.
meine meinung und meine persönliche erfahrung der vergangenen monate und jahre ist, dass es ganz wichtig ist, zeiten der unerreichbarkeit bewusst zu nutzen und zum beispiel einfach mal nicht ans telefon zu gehen. so wichtig viele anrufe und mails auch wirklich sein mögen: was kann so wichtig sein, dass man genau jetzt, in diesem moment die information benötigt und darauf reagieren muss? was ist so dringend, dass es keine 30 minuten warten kann? ich glaube, dass eigentlich nur ein menschenleben wichtig genug ist. aber hängen von meinem bürojob menschenleben ab? wohl kaum.
also: holt euch das beste vom tag zurück und lasst eure telefone und blackberries einfach im büro, wenn ihr in die pause geht!
musik:
abba | ring, ring
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