am 12. maerz sind wir von bangkok aus nach ayutthaya (manchmal wirds auch nur mit einem t geschrieben, mir isses eigentlich wurscht) aufgebrochen. seit dem haben wir eine ganze menge gesehen und erlebt, aber den bericht bin ich euch wohl noch schuldig geblieben…
wir sind mit einem bus nach ayutthaya, der alten hauptstadt thailands (oder besser siams) gefahren und interessanter weise kostete die fahrt zum busbahnhof in bangkok mehr als die eigentliche fahrt anschliessend. dort angekommen, haben wir uns erstmal bei absoluter knuffhitze mit unseren rucksaecken verlaufen und als wir tony’s place – eine empfehlung von anni – gefunden hatten, war’s da schon voll und wir sind auf eine andere bude ausgewichen.
am ersten tag haben wir uns den ersten grossen tempel angesehen. aber bitte fragt mich nicht nach dem namen, die kann ich mir beimn besten willen nicht merken. am zweiten tag haben wir uns dann die anderen tempel angesehen. das besondere daran: ein in einen baum eingewachsener buddhakopf. schon spannend und interessant. spaetestens nach dem dritten tempel war aber eines klar: auch bei zerfallenen buddhistischen tempeln ist es wie mit griechischen amphitheatern, suedindischen palaesten und nordindischen hindutempeln: sie sehen alle verdamt aehnlich aus und die unterschiede spaeter ayutthaya-architektur und klassischer khmer-bauweise war fuer uns jetzt nicht auf anhieb deutlich. trotzdem: super. aber nu reichts.
am zweiten abend (wir haben in ayutthaya nur eine nacht verbracht) haben wir den bus nach chiang mai genommen. und obwohl der bus ziemlich stark zu spaet kam, war es letztlich kein vergleich zu dem, was lars und ich auf den vergangenen reisen durch indien und nepal erlebt haben: selbst die zweite klasse ist ein viel zu stark klimatisierter doppelstock-reisebus mit funktionierenden liegesitzen. gegen die uebereifrige klimaanlage gab es eine decke und dann rauf auf die schnellstrasse. es war 21:20 und vor uns lagen knapp 10 stunden fahrt, unterbrochen von einem halt an einer raststaette. letztlich war aber klar: durch thailand reisen ist ungefaehr so anspruchsvoll wie mit dem rucksack durch die lueneburger heide. (nina’s anmerkung: letzteres ist wahrscheinlich komplizierter. lauert dort eine neue herausforderung?)
am naechsten morgen in chiang mai war es recht schwer ein hostel fuer uns zu finden, was aber wohl an der uhrzeit lag: morgens um 7 wird eher abgesagt, weil erst ab 9:30 klar ist,w as frei wird. also ein laaanges fruehstueck und dann nochmal versuchen. am nachmittag wieder tempeltour, diesmal durch noch stehende, sehr schoene anlagen in chiang mai. aber auch hier gilt: ab dem 3. tempel sehen alle gleich aus. schliesslich ist es mit deutschen kirchen auch nicht anders…
am abnd ein besuch auf dem ausschliesslich auf touristen ausgelegten night market, dann frueh ins bett, denn heute wollten wir besonders frueh raus. die hitze, die tasgueber herrscht, ist moerderisch und man hat kaum spass an der wunderbaren landschaft oder den sehenswuerdigkeiten. also noch vor der mittagshitze ein moped ausgeliehen und tapfer durch thailaendischen linksverkehr gekaempft. nina hatte berechtigte angst, dass das unser letzter tag sein wuerde, aber wir haben alle strapazen gut ueberstanden, sind heile wieder angekommen und haben noch fleissig auf dem weniger touristischen samstagsmarkt geshoppt. zu sehen gab es heute einen tempel (wohl einen ganz besonders wichtigen hier im norden – doi irgendwas) und anschliessend eine einkaufsstrasse fuer schnulli aller art, insbesondere papierschirme in bo san (?).
morgen frueh gehts auf eine dreitaegige wandertour durch den dschungel, inklusive elefanten reiten und flossfahren. uebernachtet wird wohl in bambushuetten in irgendwelchen doerfern von “hill tribes” (berg staemme). letzteres wird wohl der ultimative folklore overkill werden, aber dagegen ist nichts zu machen.
anschliessend ist auch schon wieder die haelfte des urlaubs vorbei und wir machen uns auf den weg in den sueden um ein wenig am strand abzugammeln. aber ich melde mich nochmal vorher