es ist schon merkwürdig: nun sind drei jahre um und mein studium vorbei. gestern hatte ich, genauso wie der rest aus meinem kurs, meine letzte mündliche prüfung: 1,4 kam dabei raus, was mich insgesamt überraschend auf eine 1,6 im diplom katapultiert. wenn meine rechnung stimmt
doch nach dem gestrigen feiern kann ich mich heute kaum richtig freuen: zu sehr drückt der abschied auf meine stimmung. es ist ein wirklich komisches gefühl: ich bin schon so oft aus meinem zimmer hier [und generell irgendwo] ausgezogen und doch ist es diesmal anders. ich weiß nun, dass ich nie wieder zurückkommen werde. ich werde nie wieder mit lars zusammenwohnen. ich werde ab morgen abend [mal wieder] ganz allein in einer fremden stadt leben. die ideale zeit, um ein wenig melancholisch zu werden, über das erreichte und die vergangenheit nachzudenken und ab und zu lächelnd den kopf zu schütteln.
meine stimmung wechselt dauernd: im einen moment freue ich mich auf gütersloh und die arbeit, die kollegen und alles, was mich dort erwartet. im nächsten moment bin ich traurig, dass die schöne studentenzeit vorbei ist.
vielleicht sollte ich fröhlichere musik hören.
mehr bleibt mir in diesem moment nicht zu sagen. außer, dass ich mich hiermit aus mannheim verabschiede. da ich in gt [noch] keinen telefonanschluss habe, wirds wohl ein weilchen dauern, bis ich mich wieder melde.
~~ ein nachdenklicher m ~~
musik: moby - harbour
stimmung: komische anschiedsstimmung & kopfschmerzen
wetter: bewölkt, ab und zu regen