es ist nun schon eine ganze, lange weile her, dass ich das letzte mal etwas von mir habe verlauten lassen. das liegt nicht nur an meiner faulheit, die sich tief in meinen gähnen befindet, auch nicht daran, dass ich einfach nichts zu erzählen habe, weil ich so langweilig bin und nur rumsitze. nein, vielmehr ist der grund, dass ich so viele dinge erlebe und ich nicht richtig weiß, wie ich diese am besten verarbeiten soll, geschweige denn, wie ich sie euch, meinen lieben lesern, mitteilen kann/soll.
wie ihr euch vielleicht denken könnt, beschäftigt mich derzeit [daran hat sich auch in der langen zeit meiner edyllabstinenz nichts geändert] hauptsächlich eins: meine arbeit (l) zum zeitpunkt t mit t > 30. september 2005. also in worten: welchen job habe ich ab dem 1. oktober? trotz einer großen zahl von bewerbungen [~25...] habe ich ziemlich genau 13 absagen, bislang 3 gespräche und keine zusage. die meisten halten sich bedeckt, obwohl meine bewerbung nun schon eine ganze lange weile zurückliegt. schade. um die ereignisse der letzten wochen zusammenzufassen:
1. überraschende einladung zu einem assessment center zu toyota nach brüssel. damit habe ich nicht gerechnet und war dementsprechend überrascht. leider hat das mit dem job nicht geklappt, aber dafür habe ich einiges gelernt.
2. gespräch bei einer personalberatungsfirma in bad nauheim: das erste und wahrscheinlich einzige gespräch, in dem ich gefragt wurde, ob ich pionier war
lustiger zufall: die interviewerin kam aus beelitz und war erstaunt, dass ich nicht nur diesen ort kenne, sondern auch den dort produzierten spargel liebe. ich wurde zu einem zweiten gespräch bei dem kunden der firma eingeladen, das verlief auch ziemlich gut, nur leider ist trotzdem nichts daraus geworden, weil anscheinend das programm, auf das ich mich bewarb, überraschend früher anfängt und ich dadurch zu viel verpasse. aber vielleicht habe ich eine chance bei deren headquarter in london. die haben jedenfalls meinen lebenslauf und wollen sich melden.
3. ein nettes gespräch bei bechtle, nsu: auch das erste von zwei gesprächen; der personaler möchte mich an den manager weiterempfehlen. der jedoch ist erst ab 8.9. wieder im büro. nun wird alles knapp. da sieht der türke den döner den bach runtergehen, sozusagen. ich bin mehr als gespannt.
4. mir wurde unterdessen ein zeitvertrag im 2nd level support für ibm wbi produkte [oder kurz: in meiner diplomarbeitsabteilung] angeboten. an sich interessant, aber der zeitvertrag stört arg.
nun erklärt sich also meine verunsicherung…
was sonst noch war: ich habe das vergangene wochenende mal wieder [endlich!] in berlin verbracht, nachdem ich die wochenenden vorher immer unterwegs war => bremerhaven/sail und brüssel. sehr, sehr schön, endlich meine liebe mamma wieder zu sehen und auch anni, najko, teeo und steffi. alex, steffi und die kleine süße püppi habe ich auch noch kurz getroffen. da pauline im kommenden februar einen bruder oder eine schwester bekommt [genaues weiß man noch nich...], war steffi schon wieder schön rund
und die kleine ist so süß! mittlerweile konnte sie sogar sagen, dass ich der onkel martin bin. obwohl “martin” eher wie “party” klang, aber das hat mich nach der vorangegangenen, langen, lauten, tollen nacht im wmf sommerlager mit najko, anni und viel bacardi limón im kopp auch weder gestört noch gewundert.
am sonntag abend bin ich dann mit teeo ins pascal gymnasium eingestiegen und haben – man glaubt es kaum – an einer wand zwei bilder gefunden: eins von mir und eines von najko… das bekommt der gleich per post
aber es ist schon erstaunlich: nach drei jahren geschlossener schule sind in dem gebäude nicht mal mehr heizungen vorhanden…
nunja. ich werde mich jetzt um weitere bewerbungen kümmern… und mittag essen.
es wünscht einen schönen sonnigen nachmittag:
el mart
musik: project x trance - live365.com
stimmung: naja... ziemlich un
wetter: sonnenschein, hängebauchschwein