nu sitz ick hier. mal wieder bei IBM und kein bisschen schlauer. vor mir steht mein manager und erzählt "wichtige" dinge über eine tolle neue möglichkeit, alle ba studenten bei IBM zentral zu verwalten. ich sollte zu diesem zeitpunkt die ziele und gründe des systems verstanden haben. dabei ist das problem ganz einfach: bislang herrschte chaos und nun ist das vorbei.
aber ich stelle mir die frage, was das noch mit mir zu tun hat: ich habe noch genau 10 wochen in der ausbildung hier vor mir, davon sind nur 3 wochen wirkliche arbeit, der rest besteht aus schulung, urlaub und prüfungsvorbereitung. was interessiert mich also die architektur einer ausnahmsweise einmal nicht zusammengefrickelten internen lösung? naja. so verfalle ich durch meine bedauerliche existenz nur von einem genervten zustand in einen anderen: erst stress an der ba, dann langeweile in der firma.
an dieser stelle möchte ich aber meinen ausbildungsleiter einmal positiv erwähnen: im gegensatz zur allgemeinen gutwetter-schönrede-politik der ausbildung im bezug auf die übernahmesituation war er bislang der einzige, der zusammenfassend feststellte, dass man ja schließlich vor allem auch für geld arbeiten geht. und dieser hygienefaktor [man erinnere sich an herzberg'sche motivationstheorie!] ist in budapest, brünn und székesfehérvár [im ungarischen outback, der renner unter den angeboten der letzten beiden wochen] einfach nicht gegeben. deswegen bewirbt sich da eben auch niemand, denn für unter 1.000 euro kann man auch im ostblock nicht leben.
nungut. an der jobfront gibt es soweit noch nichts neues, derzeit ist hauptsächlich das sammeln von informationen und ideen angesagt
einen lieben gruß aus raum 23, gebäude 84 in die welt => m*
musik: summsummsumm, bienchen schumm herum
stimmung: laaaangeweile
wetter: bewölkt und wieder kühler