nun, nach all den semestern ist es kaum zu glauben: ich habe ein wenig freizeit! ich kann meinem eigenen kalender kaum trauen… aber da steht es schwarz auf weiß: morgen nur ein paar stunden ICM [by the way: langweilig; vorträge über verschiedene aspekte japans, mit beachtung kultureller werte. alles ausschließlich durch vorträge der studenten, die auch bewertet werden. wofür der dozent sein geld bekommt, frag ich mich schon... ], dann frei und donnerstag schon feiertag! nächste woche nur eine klausur, den rest der tage auch nicht übermäßig voll.
was ist los? bin ich es zu sehr gewohnt, von morgens bis spät abends durchgehend gefordert zu sein, dass ich es schon bedenklich/verwundernd finde, wenn es einmal nicht so ist? und wieso komme ich trotzdem nicht zu mehr, als sonst auch? in den letzten jahren habe ich gelernt: viel stress ist gar nicht nur schlecht; wenn man kaum freizeit hat, lern man viel besser, damit umzugehen und sie zu schätzen. ansonsten verschlafft man nur, ich lege mich an einigen tagen nachmittags hin und mach mittagsschlaf, weil ich müde bin. wenn ich aber zu tun habe, bin ich nicht müde und nicht auf ein nickerchen "angewiesen". so geht denn eine menge zeit für an sich nutzloses drauf…
doch die selbstdisziplin fehlt mir, leider. ich nehme mir also vor: am feiertag nicht nur ans geplante grillen zu denken, sondern außerdem lernen, lernen, lernen!
musik: genesis - land of confusion
stimmung: sehr gut - liegt am wetter :)
wetter: schön warm, tagüber sonnig