manchmal frage ich mich, ob man die wirklichkeit wirklich verklären kann. und wenn, in welchem ausmaß das passiert. ich stelle mir gerade zur zeit diese frage, weil anscheinend die ausbildungsabteilung bei uns meister dieser wiklichkeitsverklärung ist:
ich frage mich, wie man uns im ernst weißmachen kann, dass die übernahmesituation in diesem jahr besser sei, nach dem motto "die tickets werden kommen". dabei sollte doch angesichts der aktuellen nachrichtenlage jedem klar sein, dass dieses szenario kaum realistisch sein kann. und auch die argumentation seitens der chefs ändert sich: nachdem es im märz noch hieß, "die tickets könnten bald kommen, vielleicht schon morgen" wurde uns nun verkündet, dass im zweiten quartal nix geht, erst im dritten [dann aber ganz sicher].
ich bin mehr als gespannt und betrachte die situation eher realistisch [man könnte auch sagen pessimistisch, aber dieses wort widerstrebt mir]

nundenn. derweil ist es dreiviertel eins und ich liege auf meiner wunderbaren doppelluftmatratze [leider alleine ;) ] auf der terrasse und werde die nacht auch hier verbringen – in meinem zimmer ist es mir zu warm und hier ist es soooo wunderschön :D

in diesem sinne wünsche ich eine gute nacht => träumt süß ;)
m*


musik: fritz.de livestream
stimmung: kaputt, weil müde
wetter: wunderbar warm

nun, nach all den semestern ist es kaum zu glauben: ich habe ein wenig freizeit! ich kann meinem eigenen kalender kaum trauen… aber da steht es schwarz auf weiß: morgen nur ein paar stunden ICM [by the way: langweilig; vorträge über verschiedene aspekte japans, mit beachtung kultureller werte. alles ausschließlich durch vorträge der studenten, die auch bewertet werden. wofür der dozent sein geld bekommt, frag ich mich schon... ], dann frei und donnerstag schon feiertag! nächste woche nur eine klausur, den rest der tage auch nicht übermäßig voll.
was ist los? bin ich es zu sehr gewohnt, von morgens bis spät abends durchgehend gefordert zu sein, dass ich es schon bedenklich/verwundernd finde, wenn es einmal nicht so ist? und wieso komme ich trotzdem nicht zu mehr, als sonst auch? in den letzten jahren habe ich gelernt: viel stress ist gar nicht nur schlecht; wenn man kaum freizeit hat, lern man viel besser, damit umzugehen und sie zu schätzen. ansonsten verschlafft man nur, ich lege mich an einigen tagen nachmittags hin und mach mittagsschlaf, weil ich müde bin. wenn ich aber zu tun habe, bin ich nicht müde und nicht auf ein nickerchen "angewiesen". so geht denn eine menge zeit für an sich nutzloses drauf…

doch die selbstdisziplin fehlt mir, leider. ich nehme mir also vor: am feiertag nicht nur ans geplante grillen zu denken, sondern außerdem lernen, lernen, lernen!


musik: genesis - land of confusion
stimmung: sehr gut - liegt am wetter :)
wetter: schön warm, tagüber sonnig

eine schreckliche woche hat nun endlich ihr ende gefunden…! nicht nur der vortrag [icm => "japan under military control, 1931-1945"] ists übertanden, auch die controlling klausur ist vorbei. ein angekündigter spanischtest fand nicht statt, genausowenig wie ein vortrag in/auf spanisch. *puh* however, ICM war ok; controlling ist verhauen. schade, dass weder ich noch irgendjemand aus dem kurs 7 SAP module aus dem bereich controlling kennen [von CO-PA mal abgesehen]. auch schade, dass ich einfachste rechenaufgaben mehrfach rechnen muss, weil ich mich verlese… :(

egal, vorbei. nach vorn schauen – zur sonne, zur freiheit!

nun freue ich mich, zu pfingsten in berlin sein zu können, meine süße püppi zu sehen und mit ihr zu spielen [ob sie mich noch erkennt?] und ein wenig zu feiern :)
heute auch mal wieder eine aufmunternde nachricht von der ausbildungsabteilung: wir sollen uns keine sorgen wegen der übernahmesituation machen; trotz des weltweit geplanten mitarbeiterabbaus [von dem europa am stärksten betroffen ist und hier insbesondere deutschland...] sieht es besser aus als im vergangenen jahr. auch einen einstellungsstop gibt es nicht. [es wird eben nur niemand eingestellt] na dann ist ja alles gut. durchhalteparolen, als wäre uns oder irgend jemandemm damit geholfen. ich kann mir kaum vorstellen, wie man soetwas selber glauben kann…

im moment bin ich voller tatendrang. es sprudeln unendlich viele ideen in meinem kopf und trotz des stresses der letzten tage bin ich kreativ. ich habe wieder angefangen, an meinem vokabeltrainer zu programmieren und mache fortschritte: nun funktioniert es endlich, dass die fehlerhaften wörter in einer extra lektion landen und dort erst wieder verschwinden, wenn sie genügend häufig korrekt eingegeben wurden. aber bis zur vollständigen funktionalität fehlt noch einiges. deshalb werde ich mich gleich mal wieder ans programmieren machen :)


musik: jamelia - superstar
stimmung: erleichtert und froh
wetter: schön sonnig und angenehm warm