gerade haben lars und ich mal aufgehört, am rechner rumzusitzen, da schaue ich aus dem fenster und nachdem ich schon schlimmes für den winter befürchtet habe, bin ich nun wieder zuversichtlich: es hat die vergangenen stunden stakt geschneit und so ist alles weiß, die welt sieht wieder friedlich aus und wie in watte gehüllt sieht sie nicht nur aus, sondern die ruhe der nacht erzeugt gleich eine ganz wunderbare stimmung. da möchte ich am liebsten stundenlang am fenster stehen und rausschauen, so wie ich es früher im sommer manchmal getan habe. ich liebe diese einsamen nachtstunden, wenn die zeit für einen kleinen moment stillzustehen scheint. in lauen sommernächten habe ich dann sogar das vor mir liegende marzahn schön gefunden :)

so überkommen mich sehnsuchtsgedanken, und ich weiß nicht wonach ich mich sehne. ich würde gern dieses gefühl irgendwie einfangen, jeden tag ein kleines stück davon genießen. ich kenne niemanden, der dieses einfangen so gut geschafft hat, wie edward hopper mit seinen einsamen bildern von anonymen großstadtnächten. sicher kennt jeder das “nighthawks” bild, eines seiner wohl bekanntesten bilder. wenn nicht, dann hilft der link des tages :)

nun aber zur abwechslung ein paar bilder von münchen. das erste zeigt einen teil unseres täglichen wegs zur arbeit, vergangenen mittwoch, auf nummer zwei ist der lars an eben jenem morgen auf dem weg zur arbeit zu erkennen, das dritte bild ist heute nacht enstanden, genauso wie das vierte und einfach nur ein blick aus meinem fenster. das geschulte auge erblickt dem larsen sein auto, wo phil heißen tut, auf dem vierten bild unter einer dicken schneeschicht. viel spaß beim anschauen und staunen.


musik: paul van dyk - re-reflections
stimmung: ich bin das freu-tier ;)
wetter: es schneit, es schneit!!!