au weia… die letzten tage waren stress pur. inzwischen habe ich eine spanisch, eine japanisch und eine international law [= völkerrecht] klausur geschrieben und die studienarbeit ist fertig und abgegeben. bei den klausuren bin ich mir, bis auf japanisch, nicht so sicher, wie sie ausfallen werden. japanisch war eindeutig mist – nach der studienarbeit hatten wir gerade einen abend zeit, etliche vokabeln, ausdrücke und zeichen zu lernen. vieles in der arbeit ist dann auch geraten worden und ich glaube, ich habe einige neue zeichen erfunden. ob mir das positiv angerechnet wird? ![]()
mit der studienarbeit bin ich letztlich auch recht zufrieden – jedenfalls habe ich nicht das gefühl, völlig versagt zu haben. wen objektorientiertes programmieren mit visual basic. net interessiert, der kann sich die arbeit ja anschauen: Studienarbeit.pdf. Irgendwann stelle ich auch mein beispielprogramm zum download bereit
dann kann jeder an einem einarmigen banditen spielen
leider ist der stress aber noch nicht vorbei – am montag muss noch eine vwl klausur überstanden und am dienstag in der letzten vorlesung dieses semesters ein vortrag über XForms und microsoft infopath gehalten werden… mal sehen, wie das so wird.
dann ist endlich weihnachten und ich freue mich schon, endlich wieder nach hause zu fahren, enten und gänse zu verspeisen, endlich mal wieder an etwas anderes zu denken und ein wenig party zu machen – “paati o schimass”, wie der japaner sagen würde…
schade, dass ich wahrscheinlich nicht mit allen menschen, die mir etwas bedeuten, feiern kann. irgendwie habe ich gedacht, wenn man sich ohne streit und böse worte von einander trennt, dann kommen alle beteiligten halbwegs gleichermaßen mit der neuen situation klar. doch leider scheint das auch nach mehr als drei monaten nicht der fall zu sein, was mich traurig und nachdenklich macht. bin ich gefühllos, weil ich nicht leide? habe ich so viel zu tun, dass ich wirklich an nichts anderes denken kann, außer an studien- diplom und seminararbeiten? vertecke ich mich vor den realitäten, oder gehe ich einfach in gewohnter weise mit neuen dingen um, indem ich sie akzeptiere, weil ich sie weder ändern kann, noch will?
es steckt vielleicht ein bisschen wahrheit in allen dingen. nur eines ist klar: mir geht es gut und ich möchte deswegen kein schlechtes gewissen haben. mir würde es besser gefallen, wenn es uns allen gut geht und wir zusammen eine schöne zeit haben.
in diesem sinne mache ich mich wieder an meine arbeit und werde weiter vwl lesen… => internationale aspekte der arbeitslosigkeit *schnarch*. ein schönes wochenende
PS: ein blick in die nutzerstatistiken des edylls hat ergeben, dass dieser server, auf dem edyll nur eine von 10 domains ist, gerade einmal 30 zugriffe pro woche stattfinden… davon ist leider ein erheblicher teil meine wenigkeit und irgendwelche suchmaschinenroboter, so dass ich wohl davon ausgehe, dass ich selbst mein bester leser bin
martin, sei gegrüßt *lol* sollte sich doch einmal ein fremder verirren… mein gästebuch macht mich duch seine gähnende leere doch etwas traurig – zeigt es mir doch, wie langweilig mein leben wirklich ist, wenn nicht mal jemand meine geschichten liest… ![]()
m*
musik: ray charles & norah jones - here we go again
stimmung: endlich ausgeschlafen und motiviert
wetter: sonniges spätherbstwetter mit wenigen wolken