ja, ablenkung. das brauche ich und gönne ich mir leider auch viel zu viel. so sitze ich hier und möchte/muss eigentlich was für meine studienarbeit [thema: "objektorientierte programmierung mit visual basic.NET"] machen… und tu’s doch nur sehr begrenzt. nebenbei installiere ich mir ein frisches windows xp in eine virtuelle maschine unter linux [yeah - geek, i know what you think...] und spiele nun also mit dieser vm rum. macht spaß. das beste daran: ich rede mir wirklich ein, ich bräuchte das, damit ich den .NET krempel auf ella laufen lassen kann. doch irgendwie habe ich einfach mal wieder das kind – oder besser den interessierten it studenten – in mir entdeckt und will was neues ausprobieren. vielleicht sollte ich mein studienarbeitsthema ändern…? wie wärs mit “zanghafte ablenkung mit windows xp und linux”? ![]()
aber das geht ja schon das ganze wochenende nicht anders: so waren lars und ich gestern endlich mal einkaufen – was auch dringendst nötig war, ist mir doch erst in der vergangenen woche eines meiner beiden paar schuhe kaputtgegangen. eine jacke habe ich seit ewigkeiten keine mehr und den letzten pullover habe ich mir vor der letzten eiszeit gekauft.
deswegen ahbe ich gestern auch richtig zugeschlagen: zwei paar schuhe, zwei strickjacken, zwei jacken, ein hemd. und viel zu viel geld. aber was solls? scheiß’ der hund was drauf. und am montag kommt endlich mein dvd brenner… bei mir is der wohlstand ausgebrochen.
doch was soll ich sonst machen? das wenige bisschen freizeit, was mir neben der uni bleibt, muss ich ja irgendwie zu etwas besonderen machen… am montag, mittwoch und donnerstag habe ich mal wieder von 8 bis 18 uhr. und den rest der woche auch nicht viel kürzer… nur vielleicht in der mitte mal eine pause von 3 stunden… ich könnte kotzen.
heute habe ich gerade mal wieder an die im rückblick sehr schöne zeit während des zivis gedacht… ich habe das selbst nie erwartet, aber irgendwie vermisse ich diese zeit doch – so anstrengend und manchmal auch nervenaufreibend sie mir damals auch erschienen ist. Oder rede ich mir etwas ein und denke mir die “gute alte zeit” schöner, als sie wirklich war? vielleicht ist es ein wenig verzweifelung aufgrund der vielen dinge und durchzumachenden nächte, die noch vor mir liegen, dass ich gern in die vergangenheit flüchte…
musik: Air - Le soleil est pres de moi
stimmung: sehr gut - trotz kopfschmerzen
wetter: trübes herbstwetter