nun ist es so weit, dass ich meine eigene homepage und meinen blog mal wieder dazu nutze, mich abzulenken… eigentlich müsste ich jetzt weiter für leadership lernen – da wird morgen eine klausur geschrieben, die erste in diesem semester. doch leider kann ich mich einfach nicht konzentrieren, muss ständig an andere dinge denken, z.b. dass ich die tinte in meinem füller nachfüllen will, dass ich alle friends-folgen ordnen und auf dvds brennen möchte, dass ich mein .NET programm in eine installationsdatei packen möchte und damit rumspielen will, dass ich doch viel lieber ins bett krabbeln würde um den regentropfen, die ans fenster trommeln zuzuhören…

doch es hilft nichts: ich muss arbeiten. ich hatte heute schon ein telefonat mit 4 netten menschen aus der entwicklungsabteilung von informix aus münchen wegen einer diplomstelle… sehr interessant! das ist wenigstens eine technische aufgabe, die ich mir auch zutraue und vor der ich keine große angst habe. das problem nur: lars und ich, wir interessieren uns beide für die stelle und nun steht bestimmt bald die frage, wer’s macht. ich habe angst vor knatsch oder dass einer auf die stelle verzichtet, nur damit der andere froh ist – das führt nur wieder zu schlechtem gewissen. what should i do? hätten wir doch bloß schon ein zweites angebot, was uns [oder zumindest einem] zusagte!

unterdessen ist endlich eine ausgabe der jungen karriere angekommen, die wieder einmal hoffen lässt, dass wir im nächsten jahr nicht nur einen interessanten job finden, sondern auch noch besser bezahl werden, als ich das gedacht hätte. ich bin optimistisch wie immer auch wenn ich dafür keine urkunde bekomme.

dieses leben ist eines der schwierigsten.


musik: Miles Davis & John Coltrane - Bye bye black bird
stimmung: gelangweilt und genervt
wetter: dunkelgrau bedeckt und plötzlich regen