jaja, es ist schon eine plage mit diesem semester. eigentlich habe ich erst gedacht, es wäre nicht so schlimm, wie das dritte semester, aber das jetzige artet immer mehr in ätzende, langsam vor sich hin kriechende arbeit aus.
da wäre zunächst das “International Seminar” – eine zusammenarbeit von etlichen kursen der ba und einem kurs einer hochschule aus der schweiz. gemeinsam wird ein großes thema – in diesem fall die länder des mittelmeerraumes – beackert. in grüppchen zu 4 oder 5 bekommt man ein spezielles thema und muss dazu eine 40seitige arbeit abliefern, für die man 4 monate zeit hat. das klingt erstmal gut, isses aber nicht.
denn leider hat man nur wenig zeit und außerdem noch jede menge andere arbeiten zu tun. so zu beispiel eine studienarbeit über 20 seiten und eine seminararbeit zu dritt bis möglichst vorgestern fertig zu schreiben/anzufangen.
das nervt schon alles ziemlich. wenn man dann auch noch von seinen schweizer kollegen eine internetseite vom hamburger abendblatt als “seriöse quelle” untergeschoben bekommt, fängt man doch langsam aber sicher an, zu verzweifeln. also bei aller liebe zu axel springer, aber eine zeitung halte ich nun wirklich nicht für eine wissenschaftliche quelle – schließlich werden einige wissenschaftler nicht umsonst wegen ihres journalistischen schreibstils angegriffen.
so, nun habe ich mich mal ein wenig abgeregt. deswegen werde ich nun auch wieder an meine arbeit gehen und noch ein paar zeilen schreiben – denn leider komme ich wirklich nur sehr langsam voran – die sätze quälen sich wortweise aus meinen fingern
auch das deprimiert sehr.
das thema der arbeit übrigens: “France, Greece, Italy and Spain: a comparative analysis of their macroeconomies with special emphasis on their competitiveness”
musik: smooth jaz aus dem internet
stimmung: genervt von allem
wetter: trocken, leicht bewölkt, nicht kalt