nun sind wir also in amerika angekommen. eine lange reise war es – insgesamt sind wir mehr als 15 stunden unterwegs gewesen, bis wir endlich den flughafen kansas city international verlassen konnten. der übrigens liegt nicht, wie man vermuten könnte, in kansas, sondern in missouri, aber das ist eine andere geschichte.
die ankunft
um 18:39 ortszeit [+7 stunden von deutschland aus gesehen] standen wir in der ankunftshalle, mit drei vierteldollarstücken und vier koffern bewaffnet. dewrn mietwagen haben wir ohne probleme bekommen und sind nun stolze fahrer eines braunmetallic farbenen chevrolet, der natürlich automatik, klimaanlage und tempomat hat. wir lanweilen uns nun bei der fahr zu tode, weil man nichts mehr machen muss, aber das ist ok
die wohnung
die apartments haben wir problemlos gefunden. sehr nette leute, angenehme gegend. der 27-loch golfplatz ist schräg hinter dem haus, im clubhaus gibts einen fitnessraum, pool nebenan. klaro. the american way of life, so lässt mans sich gefallen. das apartment selbst recht dunkel, dunkle möbel, dunkler teppich. aber drei zimmer, zwei bäder, komplette küche außer geschirr und besteck, das wir uns mittlerweile von kollegen geborgt haben, aber mit waschmaschine und trockner.
der erste arbeitstag…
fast alles computerinder! und ein paar asiaten. unsere chefin, madhuri fand es gar nicht schlimm, dass wir erst um halb elf dort warn – wir haben mehr als zwei stunden lang das büro gesucht und sind die highways immer auf und ab gefahren. haben dabeidie gegend kennengelernt – spannend
was wir genau machen, weiß ich selber noch nicht, obwohl wir schon seit einer woche arbeiten. aber es hat was mit informix datenbanken, jdbc treibern, egl und quality assurance zu tun
unser mentor, scott, ein sehr netter junger typ – ich schaetze ihn auf mitte dreißig, hilft uns sehr viel und ist immer da, wenn wir eine frage haben und nicht weiter kommen. ach ja, ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass wir alle in kleinen würfeln – sogenanten cubicals oder auch cubes – sitzen, wie im fernsehen…
ich weiß nicht, ob ich mein ganzes leben lang so arbeiten würde, aber im moment ist es noch neu, nur vorrübergehend und spannend. jedenfalls macht die arbeit spaß und deswegen freue ich mich auch jeden tag drauf. die leute sind sehr nett und helfen immer gern, obwohl wohl jeder eine menge zu tun hat.
… und sonst?
am donnerstag waren wir mit einigen zu einem jazzabend in kansas city – mehrere bands in verschiedenen bars. war schön. am sonnabend waren lars und ich in kansas zum rumschauen und shoppen. haben dabie komischerweise scott mit einem kumpel getroffen und sind noch zusammen essen gegangen. essen gehen ist überhaupt sehr normal, vor allem in der mittagspause. am sonntag waren wir an einem see, den namen habe ich vergessen, und haben ein kleines motorboot ausgeliehen, obwohl es den halben tag geregnet hatte. aber wir hatten glück. abend waren wir noch joggen und deswegen bin ich so kaputt… aber muss sein, ich muss die burger noch abtrainieren.
so, nun werde ich wieder arbeiten und wünsche allen in deutschland einen schönen abend. übrigens: die zeit des eintrags ist deutsche zeit… also einfach sieben stunden abziehen…
musik: somewhere - dave brubeck
stimmung: kaputt aber ziemlich gut
wetter: dunkel und regnerisch aber trotzdem recht warm