Dass ich verrückt bin, ist mir ja schon seit einiger Zeit durchaus bewusst. In diesem Jahr liefere ich aber auch den passenden Beweis dafür: Ich habe mir vorgenommen, am Zugspitz Ultratrail teilzunehmen.

Der Ultratrail, bei dem jedes Jahr zwei Leute sterben?!” Höre ich seitdem fast von jedem, dem ich davon erzähle. Alles Quatsch. Richtig ist, dass beim Zugspitzlauf 2008 zwei Läufer wegen Unterkühlung kurz vor dem Ziel gestorben sind. Falsch ist, dass das jedes Jahr passiert. Der Veranstalter des Extremlaufs wurde auch freigesprochen. Trotzdem findet dieses Laufevent schon seit einigen Jahren gar nicht mehr statt.

Ich laufe beim Zugspitz Ultratrail mit – und auch nicht die vollkommen verrückten 101,6km sondern nur den “Babylauf” für die Anfänger, Einsteiger, Noobies und Weicheier beim Trail Running: 24,6km von Garmisch nach Grainau, zum Osterfelderkopf hoch – und eben wieder runter. Die knapp 1600 Höhenmeter sind dabei die eigentliche Herausforderung, 25km traue ich mir noch zu.

Ernst wird es am 17. Juni, meine Startnummer ist die 4179. Bis dahin trainiere ich bereits fleißig und muss wohl, wie ich am Wochenende bei einem Test-Trail gemerkt habe, noch ein wenig zulegen. Denn bergauf ist wirklich krass. Ich werde berichten…

 

Heute Nacht hatte ich eine Eingebung. Oder einfach nur eine Idee. Genauer gesagt hatte ich viele Ideen, als ich gegen 4 Uhr, von der Katze geweckt, dalag und nicht wieder einschlafen konnte. Mein Geist suchte nach einem Weg, diese Ideen und Gedanken zu kanalisieren und da viel mir glatt mein Blog wieder ein.

Ich. Muss. Das. Edyll. Wiederbeleben.

Neue Themen, neues Design, neues digitales Leben. Es hat sich viel verändert in den letzten 4 Jahren.

More to come.

es ist schon eine ganze weile her, aber dennoch immer noch nicht minder aufregend für mich: im vergangenen september habe ich es endlich geschafft, und meinen motorradführerschein gemacht. rückwirkend betrachtet, kann ich gar nicht erklären, wieso ich das nicht schon viel früher getan habe.

da musste ich erst nach indien fahren und mich dort auf den straßen durch den staub kämpfen, um auf diese idee zu kommen. bei einem meiner ersten indienreisen habe ich mich schon in den klang der alten enfields verliebt, der königliche name übt seit dem eine ungebrochene faszination auf mich aus. im november 2010 bin ich das erste mal richtig mit einem motorisierten zweirad gefahren und seit januar 2011 bin ich endgültig überzeugt: ich brauche auch so eine kanonenkugel.

meine enfield bullet 500 standard efi

dummerweise braucht man dafür in deutschland erst einen führerschein und der kostet eine menge geld. zum glück gibt’s groupon und so konnte ich gefühlte 500€ sparen. im september 2012 war ich endlich damit durch, drei tage später habe ich mir meinen traum erfüllt: meine eigene royal enfield bullet 500, standard efi.

seit dem ist schon eine ganze menge wasser die isar runter geflossen, die maschine – meine “bulette” – hat den winter gut in der tiefgarage überstanden und schon die ersten 2500 km auf der uhr. nachdem sich der sommer in deutschland ein bisschen geziert hat, ist er nun endlich da und damit die motorradsaison in vollem gange. und da sogar meine liebste einen helm und keine angst auf dem rüttelsitz hat, versuche ich auch möglichst viel zeit auf der kugel zu verbringen und durch die grünen hügel des freistaats zu bollern.